Der arktische Schild
Während des Kalten Krieges trieb die Angst vor sowjetischen Bombern den Bau der Distant Early Warning (DEW) Line voran. Diese Radarkette von Alaska bis Grönland lieferte entscheidende Vorwarnzeiten.
Sie wurde in den 1950er Jahren unter extremen Bedingungen gebaut.
Technologischer Rahmen
Die Linie bestand aus Haupt-, Hilfs- und Zwischenstationen mit Doppler-Radaren, um tieffliegende Flugzeuge zu erkennen.
Für die Kommunikation wurde troposphärische Streuung genutzt, um magnetische Stürme zu überwinden.
| Stationstyp | Funktion | Abstand |
|---|---|---|
| Haupt | Überwachung | 500 Meilen |
| Hilfs | Überwachung | 100 Meilen |
| Zwischen | Doppler | 50 Meilen |
Strategische Veralterung
In den 1960er Jahren verlagerte sich die Bedrohung auf Interkontinentalraketen (ICBMs). Die DEW-Radare konnten diese nicht erkennen.
Dies führte zur Entwicklung von BMEWS.
Übergang zum NWS
In den späten 1980er Jahren wurde die Linie durch das stärker automatisierte North Warning System (NWS) ersetzt.
Die Überreste stehen heute als Denkmäler des Kalten Krieges.